OKTOBER

Der Bund zwischen Gott und den Menschen musste viel ertragen. Aber egal was
geschah, Gott hielt an den Menschen fest. Durch den Regenbogen verdeutlichte er
diese Verbindung.
Aber wie es nun mal so ist, Menschen haben kein gutes Gedächtnis, und so
vergaßen sie die Bedeutung der Regenbogens und wandten sich von Gott ab.
Also wenn ich jemanden liebe und dieser würde sich einfach von mir abwenden,
dann wäre ich ziemlich gekränkt, wütend und ziemlich nachtragend.
Wie heißt es so schon: „Der kann mir gestohlen bleiben!“.
Aber Gott ist nicht so. Er will uns nur Gutes und überlegt, wie er uns helfen und
nah sein kann.
Nein, nach allem was geschah, ist er selbst Mensch geworden, um bei und unter
uns zu sein. So konnte er in direkten Kontakt zu uns treten.
Sein Sohn Jesus verbindet noch deutlicher Himmel und Erde, als der Regenbogen
je vermögen mag.
Jesus lebte unter uns, hat Freud und Leid mit uns geteilt. Egal wo er hinkam,
versuchte er den Menschen zu helfen und ihnen das Himmelreich näher zu
bringen. Er zeigte uns was Verbundenheit wirklich bedeutet: Den anderen im Blick
haben und in Nöten helfen, mit Liebe und nicht Hass antworten und Jede und
Jeden annehmen wie sie sind.
Wenn ich mich heutzutage umsehe, sind diese beiden „Welten“ weit auseinander
getrennt. Es herrscht so viel Krieg, Streit, Hass, Ausbeutung und Ungerechtigkeit
auf dieser Welt, Gott hat keinen Platz mehr in ihr.
Anstatt gemeinsam auf der Erde zu leben und mit anderen zu teilen, will jeder
immer mehr für sich und versucht die anderen klein zu machen. Macht ist das, was
zählt, nicht Liebe.
Als Gott uns die Erde übergab und anvertraute, meinte er nicht, dass wir tun und
lassen sollen, wie wir wollen, und keinerlei Rücksicht auf andere oder die Natur
nehmen sollen. „Macht sie euch untertan“
Das hat man schon früher dazu interpretiert seine Vorteile zu ziehen und sich für
etwas besseres zu halten, aber für seine Untertanen ist man verantwortlich, also
muss man dafür sorgen, dass sie alle gut leben können.
Jesus zeigt uns immer wieder, wie wir Verantwortung zeigen und richtig handeln
können.
„Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.“ (Joh, 15:12)
Und das wollen wir uns immer vor Augen halten, auch wenn es uns schwer fällt, wir
gerade eine schwere Zeit durchmachen, es Stressig ist und unsere Nerven blank liegen,
auch wenn wir am liebsten jeden in unserer Nähe anschreien wollen, so wollen wir die
anderen mit liebenden Blick betrachten und ein freundliches Wort aussprechen.