Namensgeber des Hauses

Pater Franz Reinisch
Pater Franz Reinisch

Die Schönstattjugend der Diözese Bamberg gab dem Haus den Namen „Reinisch-Haus“. Pater Franz Reinisch (1.2.1903 - 21.8.1942) ist ein Vorbild, wenn es um die Gewissenstreue geht. Weil er den Fahneneid auf Hitler verweigert hatte, wurde er in Brandenburg an der Havel (ca. 80 km westlich von Berlin) enthauptet. Sein Lebensweg ist zu einem prophetischen Protest gegen Mitläufertum und Unverbindlichkeit geworden.

Franz Reinisch - einer, der Farbe bekennt. Mit Pater Franz Reinisch in Kontakt zu kommen, ist gefährlich. Das war im Dritten Reich der Fall, weil er kein Blatt vor den Mund nahm und als Christ Farbe bekannte. Und das gilt heute, in einer Zeit, in der es solche Typen braucht, die gegen Mitläufertum und Unverbindlichkeit unerschrocken ihren Weg gehen und der inneren Stimme folgen. Nicht radikal, rechts oder links, sondern radikal liebend und ganz an christlichen Werten orientiert. So ein prophetischer Protest kann den guten Ruf, vermeintliche Freunde und sogar den Kopf kosten.

Der Preis ist hoch, aber ein Leben in Freiheit und mit Charakter ist es wert. Eben weil diese Persönlichkeit so markant war, wurde sie von Jugendlichen ausgewählt, diesem neuen Haus auf dem Marienberg einen Namen zu geben. Dieser Name ist für sie Programm:

Den eigenen Weg gehen.
Der inneren Stimme folgen.
Zeugnis geben.
Gegen den Strom schwimmen.
Farbe bekennen.
Freiwillig.

Christus, der Herr, nahm
kein Blatt vor den Mund,
wenn es galt,
die Wahrheit zu verkünden.

Franz Reinisch