Ort Marienberg

Heiligtum der Verbundenheit
Heiligtum der Verbundenheit

Von außen betrachtet sieht der Marienberg mit seinem Doppelzaun nicht sonderlich freundlich aus und doch ist jeder herzlich eingeladen einzutreten und die besondere Atmosphäre dieses Ortes zu erfahren.

Am 22. Oktober 2000 wurde die Marienkapelle eingeweiht. Der Name dieses idyllisch gelegenen Kapellchens ist „Heiligtum der Verbundenheit“. Allen, die hier der Fürbitte Mariens vertrauen, dürfen auf das Geschenk einer neuen Verbundenheit hoffen: einer Verbundenheit mit Gott und seinen Heiligen und eine vielfältige Verbundenheit mit allen, die in Not sind oder auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens. 

Die Gottesmutter hält uns ihren Sohn hin, möchte uns helfen ihm näher zu kommen und will Vermittlerin zwischen uns und ihm sein. Das Kreuz der Einheit zeigt uns wie Maria Jesus auf seinem Weg bis zum Schluss begleitet hat. 

Im Krug können wir alles ablegen, was uns belastet oder uns Sorgen bereitet, aber auch das wofür wir dankbar sind. All das, was wir so schenken, kann in Gnade verwandelt werden, wie Jesus Wasser in Wein verwandelt hat. Durch dieses Gnadenkapital kann die Gottesmutter vom Heiligtum auswirken und diese Gnaden verschenken.

In der Kerzenhalle neben dem Heiligtum kann jeder, der möchte, ein Licht für die Gottesmutter anzünden und so ein Zeichen für seine Dankbarkeit oder seine Bitten hinterlassen.

Das zugehörige Kreuz wurde im Christusjahr 1997 auf dem Marienberg neu errichtet. Der Christuskorpus, stammt von einem Gelübdekreuz, das ein Malermeister als Dank für seine Befreiung aus dem Konzentrationslager Dachau am Kreuzberg bei Hallstadt errichten ließ. Er durfte erfahren: „Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung!“

Seit dem 1. Mai 2012 lädt ein Bewegungspark und ein großer Spielplatz, der bei schönem Wetter von jungen Familien gut besucht ist, Jung und Alt zum Verweilen ein.

Ein Teil der Berliner Mauer erinnert an den 9. November 1989, den Tag, an dem unserem Land auf friedlichem Weg die deutsche Einheit wiedergeschenkt worden ist. Mit dieser Wende hatte die frühere Raketenstellung der NATO auf dem Marienberg ihre Bedeutung verloren und machte eine friedliche Nutzung möglich.

Im kleinen Lädchen können Bücher, Geschenke, Kerzen und vieles mehr gekauft werden. Es wird immer bei Bedarf geöffnet. In der Hauskapelle finden regelmäßig Gottesdienste und gestaltete Andachten statt. Zu einem Weg im Gebet über das Gelände lädt der Kreuzweg ein. Die 15 Stationen sind über den ganzen Berg verteilt und enden vor dem Heiligtum.

Das Franz-Rheinisch-Gemeinschaftshaus kann von Gruppen für Übernachtungen gemietet werden. Außerdem können hier Feste gefeiert werden oder einzelne Gruppenräume belegt werden.

Der Trödl-Markt ist jeden Sonntag bei schönem Wetter geöffnet. Liebhaber können hier so manch schönes Stück finden. Der Erlös kommt dem Marienberg zu Gute. In der Adventszeit wird im Gruppenraum des Rheinischhauses ein Adventsmarkt angeboten.

Impressionen vom Gelände

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